Kita-Neubau Hähnlein am bisherigen Standort - Entwurfsideen

Veröffentlicht am 01.06.2021 in Allgemein

Für und Wider des Kindergarten-Standorts Spießgasse werden z.T. kontrovers diskutiert und manche bevorzugen den Standort Ritterbruch (auf der grünen Wiese).

Mit unserer Entwurfsidee möchten wir sachlich aufzeigen, dass eine schnelle und unbürokratische Lösung am bisherigen Standort machbar ist und wir in der Gemeinde zu einem Miteinander in der Umsetzung kommen wollen.

Hier möchten wir die hauptsächlich gestellten Fragen beantworten:

Frage 1: Bekommen die Kinder genug Platz?

Ja. Im Vergleich dazu war die Nutzfläche des Konzepts Ritterbruch auf 1300 qm begrenzt. Im Außenbereich bleibt auf dem Gesamtareal von ca. 4300 qm noch genug Freifläche.

Frage 2: Müssen Kinder und ErzieherInnen in Container umziehen?
Das hängt etwas von der Detailplanung ab. Bei einem Neubau (Variante I) bleibt das Bestandsgebäude während der Bauphase für den Neubau erhalten, dann kann komplett ins fertige Nachbargebäude umgezogen werden. Wenn eine Sanierung wirtschaftlich darstellbar ist, dann kann es sein, dass einige Kinder während der Sanierungsphase des Altbaus im Neubau etwas enger unterkommen oder es werden vorübergehend ein paar Container gestellt (oder ganz andere Lösungen gesucht).

Frage 3: Soll ein Teil des Neubaus 2-stöckig realisiert werden?
Nur im nordöstlichen Teil des Gebäudes, um Flächenversiegelung zu sparen und weil der Bebauungsplan dies zulässt. Im 1. OG können gut Büro-, Besprechungs-, Materialräume und ggf. ruhige Schlafräume realisiert werden, wenn nötig mit Aufzug.

Frage 4: Wird der Verkehr ins Baugebiet nun über die Donnersbergstraße neu umgeleitet?

Nein, gegenüber dem beschlossenen Bebauungsplan Nördl. der Spießgasse II ändert sich bei der Zufahrt für PKW nichts! Im BP war der über die heutige KITA geplante Weg als "Verkehrsfläche besonderer Verwendung" markiert. Zitat aus dem Verkehrsgutachten vom Juni 2019: „Die verkehrliche Erschließung des Plangebietes soll im motorisierten Verkehr ausschließlich über die Donnersbergstraße erfolgen.“

Frage 5 : Was ist mit den Versorgungen/Erschließung?
Versorgungsleitungen können unterhalb des Fußwegs (im Plan mit grünen Pfeilen markiert) eingebaut werden. Fußgänger, Radfahrer und Feuerwehr können über den Weg direkt von der Spießgasse ins Neubaugebiet gelangen.

Frage 6 : Muss der Bebauungsplan komplett geändert werden?
Nein. Das neue Gebäude für die KITA bleibt innerhalb der Baufenstergrenzen im Westen und Osten und unterschreitet die Bebauungsplan-Kennzahlen GRZ (0,4) und GFZ (0.8).

Frage 7 : Haben Anwohner des Baugebiets Nachteile?
Nein. Die neue KITA wird mit 1-2 Stockwerken niedriger gebaut als das bisherige im Baufenster F erlaubte 2-3-stöckige Gebäude.

Frage 8: Ist der Naturschutz/Ressourcenschutz gewährleistet?
Wie bei jedem Bauprojekt wird auch bei dieser Erweiterung Baumaterial eingesetzt und einige Pflanzungen müssen aufgegeben werden. Fast alle großen Bäume des jetzigen Areals bleiben aber erhalten. Im Vergleich zum Standort Ritterbruch wird bei dem Neubau KITA Spießgasse erheblich weniger Fläche und Boden versiegelt.

Frage 9: Wird der Neubau/Umbau in der Spießgasse teurer?

Es gibt bisher keine Kostenschätzung zur Variante Ritterbruch. Wir gehen von einer Größenordnung im Ritterbruch von mehr als 6 Millionen Euro durch aufwändige Aufschüttungen, Entwässerung, Parkplätze und große eingeschossige Neubauten aus. In der Spießgasse muss nur ein kleinerer Grundstücksteil hinzugekauft werden. Das Grundstück ist komplett erschlossen. Das Projekt muss mit max. 4 Mio. € umsetzbar sein.

Frage 10: Dauert der Bau Sanierung nun länger als im Ritterbruch?
Nein, die Realisierung des neuen Kindergartens in der Spießgasse kann zügiger umgesetzt werden, da Baurecht schneller zu erreichen ist. Bei der Idee Ritterbruch bestände der Bedarf, einen komplett neuen Bebauungsplan erstellen zu lassen und den Regionalplan anzupassen, bei gleichzeitig möglichem Einspruch des Regierungspräsidiums und evtl. langen Verfahren. Bei dem Kindergarten in der Spießgasse muss nur der vorhandene Bebauunsplan geringfügig angepasst werden. Wir schätzen die Zeitersparnis auf 2 Jahre ein, wenn das Projekt nun nicht blockiert wird.

Eine Lösung am bisherigen Standort ist möglich. Niemand hat da wirklich einen Nachteil aus unserer Sicht. Wir möchten, dass das Projekt zügig umgesetzt wird.

Unsere Landtags-abgeordnete Heike Hofmann

Unser Kandidat für den Bundestag

Andreas Larem

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