Presseinformation zur Nominierung der Bürgermeister-Kandidatin
Entschlossen, zuversichtlich und voll Tatendrang: So lässt sich die Stimmung im Hähnleiner Dorfgemeinschaftshaus am gestrigen Dienstagabend beschreiben. Die SPD Alsbach-Hähnlein hatte zur außerordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Eine Kandidatin oder ein Kandidat für die im Frühjahr 2019 anstehende Bürgermeisterwahl sollte gefunden werden. Das gelang: Mit vertrauensvollen 100 Prozent geht Anke Paul für die SPD ins Rennen.
Unübersichtlich zugeparkte Straßen sind in allen Ortsteilen ein Ärgernis. Die SPD thematisiert das immer wieder auch in der Gemeindevertretung. Entscheiden können wir dort leider nichts, da der Bürgermeister für die Ortsstraßen allein zuständig ist und bei den Landesstraßen selbst auch keine Befugnisse hat. Aber hin und wieder zahlt sich Beharrlichkeit aus. Auf unsere Anregung wurde mit Hessen-Mobil ausgehandelt, dass in der Rodauer Straße der Parkraum neu geregelt wurde. Die Rückmeldungen dazu sind positiv, wenn auch immer noch Ordnungsbedarf besteht. Die von uns ebenfalls stets geforderte Tempo-30-Regelung für LKW in Hähnlein war leider bislang nicht erfolgreich. Wir werden hierzu einen erneuten Anlauf nehmen, da Hessen-Mobil mittlerweile mehr Beweglichkeit signalisiert hat. Immerhin wird es nun an der Hähnleiner Kirche eine Ampel geben, nachdem auf unsere Bitte hin ein Zebrastreifen geprüft wurde.
Diese Themen waren vor kurzem oder sind noch auf unserer Agenda, um weitere Verbesserungen für Familien in Alsbach-Hähnlein zu erreichen:
1. Notfallpläne in den Kitas
2. Neue Kita in Hähnlein
3. Gebühren für den Besuch des Kindergartens
4. Verhindert: der Weg zu einem Familienzentrum
5. Zustand der Spielplätze - Handlungsbedarf
6. Orte für die Jugend?
Im Ort bleiben, wenn Pflege zuhause nicht mehr möglich ist?
Ein Träger von Pflegeheimen hat Interesse, ein Seniorenzentrum in Hähnlein zu betreiben. Wir finden: es wäre eine Bereicherung für unsere Kommune, wenn nicht nur in Alsbach, sondern auch in Hähnlein ein stationäres Pflegeangebot zur Verfügung steht.
Seit Bekanntwerden der Planungen für eine erhebliche Aufrüstung der bestehenden Strommasten hat die örtliche SPD eine klare Position bezogen, zum Schutz der Bevölkerung vor einem Feldversuch mit ungewissem Ausgang.
Im Rahmen der Bundesfachplanung wird zurzeit geplant, dass im Westen des Gemeindegebiets Gleichstromleitungen auf bestehende Strommasten aufgespannt werden – ein in der Bundesrepublik neuartiges Vorgehen. In Fachkreisen und bei der ansässigen Bevölkerung bestehen erhebliche Sorgen bei dieser ortsnahen Anordnung, denn bisher liegen keine Langzeiterfahrungen mit Hochspannungs-Gleichstromleitungen auf Übertragungsmasten vor.
Sehr offen hat die SPD-Fraktion (wie auch die anderen Fraktionen) den Vorschlag aufgenommen, die Schülerschaft der Melibokusschule für die Kommunalpolitik zu interessieren und dafür mit den Sitzungen auch in die Schule zu gehen. Gefreut haben wir – die SPD - uns auch, dass unsere Anregung aufgegriffen wurde, nicht nur die Jugendlichen in unsere Sitzungen zu holen, sondern als Gemeindevertreter*innen für die inhaltliche Vorbereitung im Rahmen des Schulunterrichts zur Verfügung zu stehen.
Schade, dass die gute Idee gleich zum Missbrauch einlud:
Hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales
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